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Pressemitteilung vom 13.04.2010

 

 

Animate

Die neue Ausstellung in der Bremischen Volksbank zeigt Kalligrafien und japanische Puppen von Yuki Sekikawa Klink. 

Vernissage zur Ausstellung am Dienstag, 20.04.10 in der Räumen der Bremischen Volksbank, Achimer Brückenstr.7, in Achim. 

Die Künstlerin ist anwesend.

Die Künstlerin, 1958 in Tokio geboren, hat bei ihrem Vater, dem Shodôkünstler Ryuusen Sekikawa, ihre Shodô-(Kalligrafie)Ausbildung bis hin zur Meisterprüfung gemacht, und das über einen Zeitraum von 18 Jahren. 

Über japanische Kalligrafie - die traditionelle Pinselschreibkunst - ist bekannt, dass sie sehr stark vom Zen beeinflusst wurde. Absolute Perfektion durch strenge Konzentration ist ein Ziel der Kalligrafie, ähnlich wie im Zen. Dadurch wirkt diese Kunst teilweise sehr ernst. Natürlich ist die absolute Perfektion unerreichbar. Dennoch versuchen die Kalligrafiekünstler immer wieder das „Ziel“ zu erreichen, so auch Yuki Sekikawa Klink. 

Doch wenn sie sich während des Schreibens gut konzentrieren und ihr Gefühl im Pinsel-Strich erfolgreich ausdrücken kann, wird die Linie und letztendlich die Kalligrafie sehr lebendig. Und das ist ihr viel wichtiger als absolute Perfektion.

Ihre zweite Ausbildung hat Yuki Sekikawa Klink - ebenfalls in Tokio - bei der Puppenkünstlerin Yuriko Yamayoshi absolviert. In dieser Puppenkunst kann sie ihren eigenen Stil zum Ausdruck bringen, ganz im Gegensatz zum Shodô, denn dort steht immer ihr großer Meister im Geiste hinter ihr.
Die Puppenbaukunst ist eine ganz andere Kunst als die Kalligrafie, aber das Wesentliche,
der Ausdruck des Gefühls bleibt gleich. Die meiste Konzentration widmet sie dem Puppengesicht. Dieses drückt den Charakter der Puppe aus - die eine fröhlich, die andere vielleicht traurig.

Seit 1994 lebt die Künstlerin in Bremen, seit 1996 ist sie Dozentin für Shodô an der VHS Bremen. Ihre Werke wurden bereits in etlichen Ausstellungen in Japan und Deutschland gezeigt.
Neben der Kunst gibt es noch andere Leidenschaften im Leben von Yuki Sekikawa Klink. Gespenster, die sie aktuell zum Thema ihrer Puppen macht und Aikido. Die Bewegung und die Verbindung zu ihrer alten Heimat ist ihr dabei wichtig.