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Bremische Volksbank eG
BLZ: 29190024
Tel.: 04 21 / 36 82 - 0
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Unsere Beraterzeiten für persönliche Beratung sind:
Montag bis Freitag von 08.00 bis 20.00 Uhr.
Rufen Sie an und vereinbaren Sie einen Termin: 04 21 / 36 82 - 0
Foto Geschäftsstelle Außenansicht, Säule mit Firmierung

Die Geschichte der Bremischen Volksbank

Gestern, heute und in Zukunft

Zweimal in jüngster Vergangenheit konnte unser Haus denkwürdige Jubiläen begehen: Die Bremische Volksbank feierte 2001 den 75. Geburtstag und im April 2003 besteht die Geschäftsstelle Rotenburg 50 Jahre. Lesen Sie hier unsere Geschichte.

I. 1926 bis 1948: Die Phase großer Unsicherheiten


1935 wurde die bis dato manuell betriebene Buchhaltung auf maschinellen Betrieb umgestellt.

1939 überstieg die Bilanzsumme der Bank erstmals die Eine-Million-Grenze,

1940 wurde die Bremische Wirtschaftsbank in Bremische Volksbank e.G.m.b.H. umbenannt.

Schon damals war der Spitzenverband der Volksbanken, der Deutsche Genossenschaftsverband in Berlin, um ein einheitliches Erscheinungsbild der an- geschlossenen Volksbanken bemüht. Sie sollten sich in der Öffentlichkeit als Teil einer geschlossenen, schlagkräftigen Bankengruppe präsentieren können. Die Generalversammlung der Bank entsprach diesem Wunsch.

1941 wurde die Bremische Volksbank erstmals ausgebombt.

Mit den Kriegsjahren begann für die Bank eine Odyssee durch immer wieder wechselnde Ausweichquartiere. Als das Geschäftslokal in der Obernstraße 78/80 am 30. Juni 1941 durch einen Luftangriff zerstört wird, wechselt die Bank seit der Gründung bereits zum fünften Mal ihren Standort. Sie genießt für einige Monate das Gastrecht der Bäcker-Einkauf e.G.m.b.H. in der Langenstraße 42 und bezieht am 1. Juni 1942 neue Geschäftsräume in der Ansgaritorstraße 18. In einer Bombennacht versanken auch diese am 19. August 1944 in Schutt und Asche.

Groß war die Solidarität auch unter den Banken zu jener Zeit. So betrieb die Bremische Volksbank ihre Geschäfte 1944 zeitweilig in einer Bürogemeinschaft zusammen mit der Deutschen Bank am Domshof. Nach erneuter Zerstörung domizilierte die Bank vorübergehend unter dem Dach der Commerzbank im Schüsselkorb. Ein Bombenangriff am 30. März 1945 zerstörte nicht nur dieses Domizil völlig, sondern beraubte die Bremische Volksbank auch ihres letzten Inventars.

Ein Panzerschrank mit sämtlichen Kreditakten wurde durch eine Luftmine bis in die Kellerräume eines Ruinengrundstücks "Am Wall" geschleudert und erst viel später wieder entdeckt. Eine Rekonstruktion der Geschäftsunterlagen war erst danach möglich.

Das Kriegsende erlebte die Bank in angemieteter Einrichtung im beschädigten Gebäude der während des Krieges geschlossenen Depositenkasse der Nord- deutschen Kreditbank Am Sielwall 4. Die Fenster waren nur notdürftig verglast, die Räume unbeheizbar.

1948 war die Bilanzsumme der Bank mit 5, 1 Mio. RM auf den höchsten Stand seit der Gründung gestiegen, weil die Kunden alle verfügbaren Mittel auf ihre Konten eingezahlt hatten, um diese im Zuge der Währungsreform in die Umstellungsrechnung einzubringen. Die Bilanzsumme wurde am 20. Juni d. J. auf 325.791 DM umgestellt. Das Eigenkapital war auf 57.000 DM zusammengeschmolzen.

Nach der Währungsreform begann eine Erfolgsstory für die Bremische Volksbank. Die Spareinlagen stiegen an und der in Gang kommende Wiederaufbau der Stadt ließ das Kreditgeschäft anziehen. Die Zeichen standen auf Expansion.